In den vergangenen Tagen wurde in den sozialen Medien lebhaft über den neuen Kreisel an der Kreuzung Nibelungenstraße/ Ostdeutsche Straße diskutiert. Auch mich persönlich haben viele Nachrichten hierzu erreicht, weshalb ich dies hier auch nochmal erläutern möchte.
Die vielen Rückmeldungen zeigen, wie sehr dieses Thema die Menschen in unserer Stadt bewegt – und das ist gut so. Denn lebendige Diskussionen sind ein Zeichen von Engagement und Interesse an unserer Stadtentwicklung und das finde ich erst einmal positiv. 🙂
Ich kann gut nachvollziehen, dass die derzeitige Verkehrsführung insbesondere durch die fehlende Markierung noch Fragen aufwirft und habe hierzu heute auch noch einmal Rücksprache mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) gehalten.
ℹ️ Dieser hat heute auch bereits reagiert und in der Mitte des Kreisverkehrs weitere Baken aufgestellt. Die Markierungsarbeiten sind im Laufe des Augusts eingeplant gewesen und der LBM versucht nun, diese durch das beauftragte Unternehmen vorziehen zu lassen.
Die frühere Ampelregelung an dieser Kreuzung wurde immer wieder kritisiert. Es kam zu Rückstaus, insbesondere zu den Stoßzeiten, und auch zu Unfällen. Das Linksabbiegen aus der Ostdeutschen Straße war häufig schwierig, die Einfahrt zum Edeka-Markt über den Bordstein alles andere als komfortabel. Das dürfen wir bei aller Kritik auch nicht vergessen.
‼️ Ein vollwertiger, klassischer Kreisverkehr – wie ihn sich vielleicht manch einer wünscht – ist aktuell aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht umsetzbar. Die vorhandenen Flächen reichen dafür schlicht und ergreifend nicht aus.
Deshalb hat der LBM als zuständige Behörde diese Lösung nun als Provisorium angeboten, um mit relativ einfachen baulichen Mitteln eine mögliche Verbesserung der Situation zu testen. Es handelt sich also um einen pragmatischen Versuch, um mit überschaubarem Aufwand die Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Kreuzung zu erhöhen – und gleichzeitig den Verkehrsfluss zu verbessern.
Ich halte es für richtig und wichtig, mit abschließenden Bewertungen noch abzuwarten. Der Kreisel ist ein Versuch – und dafür ist er da: um zu testen, zu beobachten, nachzusteuern. Das ist gelebte Stadtentwicklung. Ich bin wirklich guter Dinge, dass sich die Verkehrssituation an dieser Stelle durch die Maßnahme des LBM deutlich verbessern wird. Erst recht, wenn die Markierungsarbeiten nun auch zeitnah erfolgen.
Ansonsten freue ich mich weiter über entsprechende Hinweise und Beobachtungen über die gewohnten Kontaktwege.
Die städtische Pressemeldung findet ihr hier ⬇️: